COVID-19 FAQ

Haben Sie weitere Fragen? Wir recherchieren und beantworten diese hier.

Ein guter Startpunkt für weitergehende Informationen sind die Webseiten des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit und der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Hier finden sich auch immer aktuelle Hinweise zu möglichen Übertragungswegen, sowie Präventions- und Bekämpfungsmaßnahmen. Infoline Coronavirus: 0800 555 621 Allgemeine Informationen zu Übertragung, Symptomen, Vorbeugung (7 Tage in der Woche, 0 bis 24 Uhr) Wenn Sie Symptome aufweisen oder befürchten, erkrankt zu sein, bleiben Sie zu Hause und wählen Sie bitte 1450.
Nein: Von Fleisch, Wurst, Eiern, Obst, Gemüse, Wasser usw. geht keine Gefahr durch das neuartige Coronavirus aus. Es gibt derzeit keine Hinweise darauf, dass sich Menschen über herkömmliche Lebensmittel bzw. über Trinkwasser/Leitungswasser oder Oberflächenwasser mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben. Auch für andere Coronaviren sind keine Berichte über Infektionen durch Lebensmittel bekannt. Vom Genuss von rohem Fleisch oder Blut von Wildtieren wie Schlangen, Fledermäusen etc. wird aber dringend abgeraten.
International werden hinsichtlich vulnerabler Gruppen und in Bezug auf einen schweren Krankheitsverlauf durch eine SARS-CoV-2/Covid-19-Infektion zumeist ältere Menschen und Menschen mit chronischen Erkrankungen als Risikogruppen genannt. Österreich hat sich unter Berücksichtigung der Definitionen der wichtigsten Institutionen (WHO, ECDC, RKI, BAG, NHS, CDC) auf folgende vulnerable Gruppen festgelegt:
  • Ältere Menschen (65+) - insbesondere mit chronischen Erkrankungen
  • Menschen mit chronischen Erkrankungen
  • als chronische Erkrankungen, nach aktueller Evidenz, gelten: - (chronische) Atemwegs- bzw. Lungenerkrankungen inkl. COPD - Diabetes - Herzkreislauferkrankungen - Krebserkrankungen - Bluthochdruck - Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen
Die Verbreitung des Coronavirus erhöht das Risiko einer COVID-19-Infektion. Dies ist besonders für ältere und kranke Menschen gefährlich. Werden die sozialen Kontakte reduziert, sinkt auch die Ausbreitungsrate des Virus. Beachten Sie daher bitte die aktuellen Verkehrs- und Ausgangsbeschränkungen und bleiben Sie zu Hause. Für Krankenhäuser, für Alten- und Pflegeheime sowie Behinderteneinrichtungen wird dringend empfohlen, die Besuche durch externe Personen bis auf weiteres einzustellen oder auf das Wesentliche zu reduzieren.
Es werden folgende Maßnahmen empfohlen:
  • Waschen Sie Ihre Hände mehrmals täglich mit Wasser und Seife oder einem alkoholhaltigen Desinfektionsmittel
  • Bedecken Sie Mund und Nase mit einem Papiertaschentuch (nicht mit den Händen), wenn Sie husten oder niesen
  • Entsorgen Sie das Papiertaschentuch umgehend und waschen Sie danach Ihre Hände
  • Vermeiden Sie direkten Kontakt zu kranken Menschen
Die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz sowie zum Schutz von anderen Personen vor der Ansteckung mit Erregern respiratorischer Infektionen sind eine gute Händehygiene, korrekte Hustenetikette und das Einhalten eines Mindestabstandes (ca. 1 bis 2 Meter) von krankheitsverdächtigen Personen.
Wenn Sie Symptome aufweisen oder befürchten erkrankt zu sein: zuhause bleiben, Kontakte zu anderen Personen minimieren, Gesundheitstelefon 1450 anrufen und die Ratschläge bitte genau befolgen.
Nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft sind keine Übertragungen des Virus von Menschen auf Haustiere bekannt. Durch intensiven Kontakt mit infizierten Personen könnten Tiere Viren aufnehmen; es gibt allerdings keine Hinweise, dass Tiere erkranken oder als Virusausscheider fungieren. In allen Fällen ist jedoch dringend auf die (auch sonst übliche) Hygiene beim Umgang mit Tieren zu achten.
Selbst bei den niedrigsten Temperaturen von Waschmaschinen (30 °C für Wolle, Feinwäsche) führt die Beigabe von Waschmittel zum verlässlichen "Absterben" des neuartigen SARS-Coronarivurs-2. Dieses neue SARS-CoV-2 gehört zu den behüllten Viren und deshalb gegenüber Umwelteinflüsse sehr empfindlich (die Hülle ist die empfindliche Struktur).
Nein. Abfälle, die in Haushalten anfallen und mit dem Corona-Virus verunreinigt sein könnten (z. B. Taschentücher), stellen kein höheres Infektionsrisiko dar. Gebrauchte Taschentücher sollten in „reißfesten" Kunststoffsäcken gesammelt werden und verschlossen in die Restmülltonne geworfen werden.
Es gibt derzeit keinerlei Anhaltspunkte, dass eine COVID-19 / SARS-CoV-2 Infektion bei Schwangeren schwerer verlaufen könnte als bei Nicht-Schwangeren. Ebenso sind bestätigte Fälle einer Übertragung des Virus auf das ungeborene Kind bisher nicht beschrieben (Stand: 16.03.2020). Neben den üblichen Vorsichtsmaßnahmen empfehlen wir eine Impfung gegen Grippe, nicht zuletzt um eine Doppelinfektion von COVID-19 / SARS-CoV-2 und Influenza zu vermeiden. Dies gilt sowohl für ungeimpfte Schwangere, als auch ungeimpfte Frauen mit Kinderwunsch. Für Schwangere, die vermuten, sich mit dem Corona Virus angesteckt zu haben gilt in Österreich, die Gesundheitsnummer 1450 zu wählen. Dort werden alle weiteren Schritte veranlasst.
Allgemeine Informationen zu Übertragung, Symptomen und Vorbeugung bietet rund um die Uhr die AGES–Infoline Coronavirus: 0800 555 621. Wenn Sie den Verdacht haben, dass Sie infiziert sein könnten und Symptome zeigen, rufen Sie die Gesundheitsnummer 1450 an. Wenn Sie zu einer Risikogruppe gehören und Hilfe bei der Organisation des Alltags brauchen, wenden Sie sich an 01/4000 4001. Eltern von Schulkindern können sich unter der Hotline 01/52525 77048 unter anderem zum Thema Lernmaterialien informieren.