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die sache mit der wand, marlen haushofer gewidmet

wieder frühmorgens mit dem hund eine runde. es ist wirklich niemand auf der straße. also nicht mal ein hauch von jemandem. ich höre meine eigenen schritte. die morgensonne taucht die häuser in ein freundliches gelb. so laut war das vogelgezwitscher nie. vielleicht, weil es endlich still ist. kein gehupe, kein gelaber, kein gedröhne. es ist so komplett still, dass ich mir vorstelle – mitten in der stadt – dass absolut kein mensch mehr da ist.

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allein

Ich sitze allein in meinem Zimmer. Ich fühle mich wohl in meinem Zimmer. Bin ich einsam, nur weil ich allein bin in meinem Raum? Fühle ich mich alleingelassen? Nicht mehr nicht weniger als vor der Coronakrisenzeit. Ich vermisse zwei liebe Menschen, die gestorben sind, lange her, dennoch immer wieder vermisse ich sie. Vermisse ich sie nun mehr oder weniger als vor der Krise? Nein Vermissen sind Gefühlsmomente, die ganz heftig sein können, ausgelöst durch irgendeine

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daheim

Die Zeit geht jetzt ziemlich schnell, doch andererseits hat die Zeit so viel gebracht, wenn ich denke jetzt sind wir erst 10 Tage ganztags zu Haus. Es passiert so viel in mir, Auf und Abs, habe mehr Möglichkeit hinzuhören. Immer gibt es was, das mich drückt und drängt, das ich glaube, machen zu müssen. Ich wünsche mir mehr und mehr in diese Ruhe reinzufinden. Ruhe und Gelassenheit, im Moment leben und genießen in Zufriedenheit. Aufmerksam

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GRIFF INS KLO

Mit „Niemand ist eine Insel“ prägte der englische Dichter John Donne vor 400 Jahren einen geflügelten Satz, der eigentlich noch weitergeht und im Ganzen lautet: „Niemand ist eine Insel, in sich ganz; jeder Mensch ist ein Stück des Kontinents, ein Teil des Festlandes.“ So wichtig die räumliche Distanz ist, so wichtig sind zugleich soziale Kontakte, ohne einander physisch zu treffen“ Derzeit wird häufig “social distancing”¹ empfohlen. Wir wissen alle, was damit gemeint ist und sollen

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Caritas öffnet Lebensmittelausgaben

Im Caritaslager CARLA finden ab Mittwoch, 25.3. vormittags Lebensmittelausgaben statt, wo früher Kleider und Möbelspenden verkauft wurden.  Am Donnerstag und Freitag werden die Ausgaben von Freiwilligen in zwei Wiener Pfarren – Pfarre Neufünfhaus in Fünghaus – und Pfarre Gartenstadt in Floridsdorf im Pfarrgarten unter freiem Himmel organisiert. QUELLE: religion.ORF.at/APA

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Frühlingserwachen

Schau ich aus meinem Fenster, dann schaukeln sich im Wind die Zweige eines Baumes, der leicht begrünt schon ist! Zugleich steht unsre Erde, durch das Corona still, es lässt sich nicht vertreiben, obwohl es keiner will! Da lob ich mir die Wesen, aus Tierreich und Natur, die nichts von all dem ahnen, den Frühling fühlen nur. Ich hoffe für uns alle, dass wir bald auch so denken, wenn endlich unsre Schritte, uns aus der Krise

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Im Prater (Mittwoch, 18. März 2020)

Am Eck das Admiral Casino, daneben staubiger Wildwuchs einer Baustelle, eine alte Geisterbahn. Dahinter ziehen sie Häuser hoch für Hotels und Appartements mit speziellen Features. Obwohl der Blick schon verstellt ist, fallen mir die grauen Rohbauten erst jetzt auf. Gegenüber die kahlen Reste des Zeltes des Palazzo. Die alte Geisterbahn ist wohl schon seit Monaten geschlossen. Dabei bilde ich mir ein, dass ich vor nicht allzu langer Zeit jemanden in dem Plastikverschlag sitzen gesehen habe,

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